Es ist nicht sehr lange her, da wurden griechische Staatsanleihen als Ouzo-Bonds verspottet. Grund waren die hohen Renditen von 38 bis 45 %, mit denen die Schuldtitel rentierten und die an den Alkoholgehalt des Anis-Schnaps erinnerten.

Der Vorstand habe mit Zustimmung des Präsidialausschusses des Aufsichtsrats beschlossen, entsprechende Wertpapiere im Volumen von mindestens 1 Milliarde US-$ zu emittieren, teilte das Unternehmen mit.

Schon seit einiger Zeit reiht sich ein fallender Konjunktur-Frühindikator an den nächsten. Der Abschwung scheint in der Breite an Fahrt zu gewinnen.

Die Notenbanken sind am Ende. Im Angesicht der kommenden Rezession wird die EZB dauerhafte Negativzinsen einführen – zur endgültigen Enteignung der Sparer.

Immer wieder haben wir an dieser Stelle über Aristoteles geschrieben. Auf Wirtschaft adaptiert war und ist eine seiner Aussagen, das veränderte Strukturen (also Reformwirkungen) zu veränderten Konjunkturverläufen und dann zu Veränderungen der privaten und öffentlichen Einkommensströme führen. Schröders Reformwerk belegt das für Deutschland. Die erfolgreichen Reformwerke der europäischen Krisenländer von gestern belegen es.

Obwohl die EZB in den vergangenen Jahren die Zinsen auf immer neue Rekordtiefs gedrückt und Billionen von Euro gedruckt hat, hat sie zuletzt Investoren einmal mehr mit der Aussicht auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik überrascht.

Mit einer neuen „Rohstoff-Strategie“ will die Bundesregierung dafür Sorge tragen, dass Deutschlands Industrie nicht die Bodenschätze ausgehen.