Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im April überraschend stabilisieren können. Der ifo-Geschäftsklimaindex legte leicht auf 91,8 Punkte zu, was vor allem auf die Gegenbewegung bei den Erwartungen nach dem regelrechten Absturz im März zurückzuführen ist.

"Die Risiken für das Wachstum seien abwärts gerichtet.", sagte EZB-Chefin Christine Lagarde bei der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF). "Somit könnte es mehr Absenkungen geben." Für die Inflation seien die Risiken aufwärts gerichtet.

Im März 2022 ist der Output der Rohstahlproduktion in den deutschen Hüttenwerken um 11,8% zum Vorjahresmonat gesunken, auf 3,327 Millionen Tonnen. Der schwache März könnte den weiteren Weg anzeigen.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete in einer aktuellen Pressemitteilung eine lange Reihe zu den Preissteigerungen bei den Importen von Erdöl und Erdgas.

Die Weltwirtschaft wird in diesem Jahr vor allem wegen des Kriegs in der Ukraine deutlich langsamer wachsen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für 2022 nur noch mit einem Wachstum von 3,6 %, was 0,8 Prozentpunkte weniger sind als noch im Januar angenommen.

Der schwache Yen und hohe Preise für Rohstoffe wie Öl haben der japanischen Wirtschaft den achten Monat in Folge ein Defizit in der Handelsbilanz eingebrockt.

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