Indien kauft „sanktioniertes“ russisches Öl und verkauft es mit großem Gewinn an die USA und die EU.

Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge kauft Indien billiges, mit Sanktionen belegtes russisches Öl, raffiniert es und verkauft es dann mit großem Gewinn an die USA und die EU. Die USA haben Indien nur widerwillig die Erlaubnis erteilt, russisches Öl zu kaufen, weil Indien damit gedroht hat, sein Bündnis mit den USA aufzugeben und sich mit China zu verbünden, falls die USA es wagen sollten, Sanktionen gegen Indien zu verhängen.

Es stellt sich die Frage: Warum benötigt Indien die Erlaubnis der US-Regierung für Warenkäufe bei wem auch immer?

Fazit: Das Öl wandert auf Grund der neuen geostrategischen Verhältnisse nun von den Bösen (Russland) unter Mithilfe der Kollaborateure (Indien etc.) und Auslassung der Dummen (Europa) mehr oder weniger offen in die Hände der Guten (USA), die es dann wiederum an die Dummen verkaufen - mit Aufschlag!

Einkommen ist die Provision, die einem der Staat für die Erarbeitung der Steuern zuerkennt.

Jeder sechste läßt wegen Inflation Mahlzeit ausfallen

Die Inflation macht sich in der Haushaltskasse der Deutschen deutlich bemerkbar. Wegen der gestiegenen Preise verzichten einer Umfrage zufolge 16 Prozent der Deutschen auf reguläre Mahlzeiten. Und weitere 13 Prozent ziehen einen Verzicht in Betracht, wenn die Teuerung anhält, wie die Bild-Zeitung unter Berufung auf eine Insa-Umfrage berichtete. Mit Nein antworteten demnach 68 Prozent.     

Der Internationale Währungsfonds (IWF) steht vor einer dritten Senkung seiner Prognose für die Weltwirtschaft in diesem Jahr.

"Es gibt eine Reihe von Entwicklungen, die uns dazu bringen könnten, unsere Prognose weiter nach unten zu korrigieren", sagte IWF-Sprecher Gerry Rice. Der Krieg in der Ukraine, steigende Lebensmittel- und Energiepreise sowie eingetrübte Konjunkturaussichten wegen strikter Corona-Lockdowns in China seien Gründe für die zu erwartende Senkung der Prognose bei der Vorlage des Weltwirtschaftsausblick Mitte Juli. Der IWF hat seine Prognose in diesem Jahr bereits zwei Mal gekappt.

In diesen Tagen hatten zudem bereits sowohl die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) als auch die Weltbank ihre Wachstumserwartungen an die globale Konjunktur deutlich zurückgeschraubt. Die OECD senkte ihre Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft 2022 von 4,5 Prozent auf drei Prozent. Für die deutsche Wirtschaft rechnet die Industriestaaten-Gruppe in diesem Jahr nur noch mit 1,9 Prozent Wachstum, anstatt der noch im Dezember prognostizierten rund vier Prozent. Die Weltbank hatte vor einer Mischung aus stagnierender globaler Wirtschaft bei gleichzeitig stark steigenden Preisen als Folge des russischen Krieges gegen die Ukraine gewarnt. Sie senkte ihre Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum 2022 von 4,1 auf 2,9 Prozent.      

Privatvermögen wächst 2021 um 10,6% auf 530.000 Mrd $. Bei den Superreichen legt das Finanzvermögen um 16% zu.
Kommentar: Das ist die Gegenseite der Verschuldung für die Banken-, Euro-, Klimarettungs- und Impfprogramme.

(Martin Siegel)

Die Ölpreise haben sich nach dem kräftigen Anstieg zu Beginn des Krieges in der Ukraine beruhigt. Das russische Ölangebot sinkt wegen der robusten Käufe Indiens nicht so stark und die Nachfrage steigt infolge der Corona-Lockdowns in China weniger dynamisch als erwartet.

Zudem gelangt mit der Freigabe diverser strategischen Ölreserven zusätzliches Öl an den Markt.

Der Ölmarkt dürfte daher in der zweiten Jahreshälfte ausreichend versorgt sein. Die meisten Handelshäuser erwarten einen Rückgang des Brent-Ölpreises auf 90 US-Dollar je Barrel im zweiten Halbjahr.

Fazit: In drei Sätzen die derzeitige Öl-Situation auf den Punkt gebracht.  
Das Öl wandert auf Grund der neuen geostrategischen Verhältnisse nun von den Bösen (Russland) unter Mithilfe der Kollaborateure (Indien etc.) und Auslassung der Dummen (Europa) mehr oder weniger offen in die Hände der Guten (USA), die es dann wiederum mit Aufschlag an die Dummen verkaufen. (Bachheimer)

Am 02.06. meldete sich unser Wirtschaftsminister Habeck zu Wort. Russland würde wegen der Sanktionen wirtschaftlich bald am Ende sein. Zwar könne Präsident Putin die Armee
möglicherweise über heimische Produkte wie Öl oder Weizen versorgen, die Wirtschaft des Landes bräche aber dramatisch ein. Putin könne das nicht mehr langedurchhalten.
Machen wir einen Faktencheck. Am 02.06. wurden die Prognosen zum Rückgang des russischen BIP von zuvor -9,2% auf -7,5% revidiert. Laut Analysten von Morgan Stanley droht der Ukraine im laufenden Jahr ein massiverer Konjunktureinbruch als bisher erwartet. Im Falle eines länger andauernden Konflikts könne die Wirtschaftsleistung um bis zu 60% kollabieren. Bisher liegt der Konsensus der Analysten bei einem Minus des BIP in Höhe von 39%. Habeck führte aus, Russland könne sich von den Öl- oder Gas-Einnahmen wegen der Sanktionen faktisch nichts mehr kaufen. Auch der Handel mit neutralen oder gar prorussischen Ländern gehe deutlich zurück. Die Zeit arbeite nicht für Russland, sie arbeite gegen Russland.
Das IW in Köln kam jüngst in einer Studie bezüglich des Handelszwischen China und Russland zu einem anderen Ergebnis. Ebenso stehen die Verlautbarungen aus Indien in einem diametralen Widerspruch zu den Äußerungen Habecks.

Erstaunlich: Per März 2022 rückten die Energieimporte der USA aus Russland vom neunten auf den sechsten Platz vor.
Kommentar: Zahlen lügen zumeist nicht. „Food for thought!“

(Hellmeyer-Report)

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