Ein düsteres Szenario für Europas Post-Corona-Zukunft zeichnet Top-Ökonom Gabriel Felbermayr gegenüber dem Thinktank Agenda Austria: „Wir schaffen es nicht einmal, Wachstum zuzulassen.“ Europa droht hinter die USA zurückzufallen, wie bereits 2008 nach der Finanzkrise, warnt Gabriel Felbermayr.

Der Umsatz im deutschen Gastgewerbe ist zum Jahresbeginn zwar im Vergleich zum Vormonat wieder angestiegen – liegt aber noch immer 70 % unter dem Niveau vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie.

Infolge der wieder angestiegenen Infektionszahlen und der aktuell noch andauernden Einschränkungen sei im ersten Quartal mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland um etwa 2 % zu rechnen. Für die kommenden Monate rechnen die "Wirtschaftsweisen" aber mit einer Erholung.

Durch die Coronakrise sieht sich fast jedes fünfte Unternehmen in Deutschland bedroht. Das geht aus der neuesten Konjunkturumfrage des ifo Instituts hervor.

Die Stimmung der Finanzexperten hat sich im März wie erwartet weiter verbessert. Die ZEW-Konjunkturerwartungen legten auf 76,6 Saldenpunkte zu, wobei weiterhin die Hoffnungen auf den Impfungen liegen.

Ein Jahr mit zeitweisen Lockdowns hat der deutschen Wirtschaft schwere Verluste beschert: Die Kosten belaufen sich laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft inzwischen auf eine viertel Billion Euro.

David Lin von "Kitco News" sprach kürzlich mit Will Rhind, CEO von "GraniteShares", über dessen aktuelle Einschätzung zum Rohstoffmarkt. Rhind geht von einem aufkommenden Rohstoff-Superzyklus aus, der einen deutlichen Anstieg der Preise im Industrierohstoff-, Agrar-, Edelmetall- und Energiesektor mit sich bringen wird.

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