Außenministerin Annalena Baerbock hat sich bei ihrem jüngsten Besuch in Japan kritisch gegenüber der benachbarten Volksrepublik geäußert. „Chinas Unwillen, sich an Regeln zu halten, gefährde die Grundlage für unser gemeinsames, friedliches Leben“.

Der Abschwung der russischen Wirtschaft in diesem Jahr wird viel milder ausfallen als ursprünglich erwartet.

Die Inflationsrate in der Eurozone hat im Juni ein weiteres Rekordhoch erreicht. Der HVPI kletterte um 8,6% Y/Y (und 0,5% M/M). Die Kerninflation liegt bei 3,7%.

Deutschland: Erstmalig seit 2008 wies die deutsche Handelsbilanz ein Defizit aus. Es stellte sich auf -1,0 Mrd. EUR (Prognose +2,7 Mrd. EUR) nach zuvor +3,0 Mrd. EUR (revidiert von 3,5 Mrd.). Exporte sanken im Monatsvergleich um 0,5% (Prognose +0,9%), während Importe um 2,7% (Prognose 0,9%) zulegten.

Seit Jahren müssen wir eine regelrechte Sabotagepolitik gegen den deutschen Automobilbau beobachten. Offenbar wird dieser Industriezweig als Hauptgrund für die deutschen Exportüberschüsse angesehen.

Seit Einführung des Euros 2001 hat der Euro offiziell laut Statistischem Bundesamt über 35 % an Kaufkraft verloren. Nimmt man aber einen objektiveren Gegenwert heran wie zum Beispiel den Goldpreis, sind wir bei über 90 % Kaufkraftverlust, was der Realität doch um einiges näherkommt.

Die Bundesregierung will Insidern zufolge ab 2023 die Neuverschuldung deutlich verringern und erstmals seit 2019 die Schuldenbremse im Grundgesetz wieder einhalten.

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