Die Inflationsrate in Deutschland wird im Juli 2021 voraussichtlich 3,8 % betragen. Verantwortlich für den deutlichen Anstieg der Preise sei insbesondere ein Basiseffekt, der auf die coronabedingte Senkung der Mehrwertsteuersätze im Juli 2020 zurückzuführen ist, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat einen Dämpfer erhalten. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juli auf 100,8 Punkte gefallen, nach 101,7 Punkten im Juni (saisonbereinigt korrigiert). Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser. Jedoch nahm der Optimismus mit Blick auf die Entwicklung in den kommenden Monaten merklich ab.

Jerome Powell steht unter Druck. Politikerinnen und Politiker bis hin zu Präsident Biden warnen vor den Folgen seiner Geldpolitik. Doch auch wenn er sie ändert, riskiert er viel. Kaum jemand hat einen derart großen Einfluss auf Zinsen, Währungen und die Konjunktur weltweit wie Jerome Powell, Chef der US-Notenbank Fed.

Das russische BIP-Wachstum im ersten Quartal 2021 zeigt, dass sich die Wirtschaft des Landes von der COVID-19-Pandemie schneller erholt als erwartet. Im Jahr 2021 wird die russische Wirtschaft voraussichtlich um 4,4 % wachsen, so der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem aktuellen Bericht über die Aussichten für die globale Wirtschaftsentwicklung.

Die Wirtschaft sei im Zeitraum von Ende Mai bis Anfang Juli mit einem moderaten bis robusten Tempo gewachsen, hieß es im veröffentlichten Konjunkturbericht (Beige Book). Im vorherigen Bericht hatte die Fed nur von einem moderaten Wachstum gesprochen.

Im US-Kongress ist neuer Streit über die Schuldenobergrenze entbrannt, der in der Vergangenheit bereits mehrfach in einem Regierungsstillstand gemündet war.

Die EU hat ihre gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen wegen des andauernden Ukraine-Konflikts um weitere sechs Monate verlängert.

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