Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete die vorläufigen Daten zu den Verbraucherpreisen für den Monat Februar 2022. Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im Februar 2022 um +5,1 % zum Vorjahresmonat.

Die Unterbrechung des Schiffsverkehrs am Schwarzen Meer und die Wirtschaftssanktionen gegen Russland lassen die Preise für Getreide und Ölsaaten auf neue Rekordwerte steigen. Auch die Frühjahrsaussaat in der Ukraine ist gefährdet. Offensichtlich kommen die Landwirte nicht auf die Felder um Mais oder Sommergetreide zu säen.

Ein Elektroauto benötigt kein Benzin, aber es schreit geradezu nach anderen Rohstoffen. Während in einem Verbrenner rund 23 Kilogramm Kupfer verbaut werden, sind es in einem Hybrid-Auto schon 52 und in einem reinen Elektroauto sogar 75 Kilogramm. Die Vorkommen von Kupfer in politisch stabilen Ländern reichen dafür nicht aus.

Die bereits hohe Inflation in Deutschland legt weiter zu. Im Januar stiegen die Produzentenpreise gegenüber Vorjahresmonat um 25 %, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Im vergangenen Jahr wurden Waren im Wert von € 245,4 Milliarden zwischen den beiden Staaten gehandelt, teilte das Statistische Bundesamt aktuell mit. Der Umsatz im Außenhandel mit der Volksrepublik, die zum sechsten Mal in Folge wichtigster Handelspartner Deutschlands ist, stieg gegenüber 2020 um 15 %. Dagegen schrumpfte der Handel mit Großbritannien nach dem Brexit.

Da auf Russland und die Ukraine etwa 29 % der weltweiten Weizenexporte, 19 % der weltweiten Maislieferungen und 80 % der weltweiten Sonnenblumenexporte entfallen, befürchten Händler, dass das militärische Engagement den globalen Handel massiv behindern wird.

Die deutsche Industrie hat im Dezember prall gefüllte Auftragsbücher verzeichnet. Der preisbereinigte Auftragsbestand lag 1,5 % höher als im Vormonat und erreichte zum Jahresende den höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Januar 2015, teilte das Statistische Bundesamt mit.

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