Die Erzeugerpreise in der Eurozone sind im Juli im Jahresvergleich um 12,1 % gestiegen (10,2 % im Juni), so zeigt es die aktuelle Veröffentlichung von Eurostat. Die Erwartungen lagen bei +11 %.

Die Mitglieder des EZB-Rats sehen das Risiko, dass die Inflation im Euro-Raum nicht nur kurz-, sondern auch mittelfristig höher als erwartet ausfallen könnte. Das geht aus den Protokollen der EZB-Sitzung im Juli hervor.

Im Berichtsmonat August zeigt sich beim ISM PMI Manufacturing ein gewisser Anstieg auf immerhin 59,9 Punkte. Die befragten Firmen kämpfen auch weiterhin mit Mangelerscheinungen.

Im August hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechtert. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist am aktuellen Rand auf 99,4 Punkte gefallen.

Die chinesische Wirtschaft hat im Juli weiter an Schwung verloren, da die wichtigsten Wirtschaftsdaten für den Beginn des dritten Quartals hinter den Erwartungen zurückblieben.

Der deutsche Staat hat auch im ersten Halbjahr 2021 in der Corona-Pandemie deutlich mehr Geld ausgegeben als eingenommen.

Afghanistan: USA raus – China rein (aber anders)

Neben der größten unangetasteten Kupfermine der Welt hat sich China in Afghanistan auch das größte Ölfeld gesichert. Hinzu kommen rund eine Million metrische Tonnen an Seltenen Erden sowie Uran, die in der Provinz Helmand vermutet werden.

Die US-Geologiebehörde vermutet, dass in Afghanistans Böden etwa so viel Lithium wie in Bolivien liegen, dem bisherigen Hauptland für die Ausbeutung des wichtigen Metalls. 

Marktinformationen-Archiv