Schon seit einiger Zeit reiht sich ein fallender Konjunktur-Frühindikator an den nächsten. Der Abschwung scheint in der Breite an Fahrt zu gewinnen.

Die Notenbanken sind am Ende. Im Angesicht der kommenden Rezession wird die EZB dauerhafte Negativzinsen einführen – zur endgültigen Enteignung der Sparer.

Immer wieder haben wir an dieser Stelle über Aristoteles geschrieben. Auf Wirtschaft adaptiert war und ist eine seiner Aussagen, das veränderte Strukturen (also Reformwirkungen) zu veränderten Konjunkturverläufen und dann zu Veränderungen der privaten und öffentlichen Einkommensströme führen. Schröders Reformwerk belegt das für Deutschland. Die erfolgreichen Reformwerke der europäischen Krisenländer von gestern belegen es.

Obwohl die EZB in den vergangenen Jahren die Zinsen auf immer neue Rekordtiefs gedrückt und Billionen von Euro gedruckt hat, hat sie zuletzt Investoren einmal mehr mit der Aussicht auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik überrascht.

Mit einer neuen „Rohstoff-Strategie“ will die Bundesregierung dafür Sorge tragen, dass Deutschlands Industrie nicht die Bodenschätze ausgehen.

Die Schwächephase in der deutschen Industrie nimmt weiterhin kein Ende. Im Dezember mussten die Industrieunternehmen beim Auftragseingang überraschend einen erneuten Dämpfer einstecken.

Laut Europäischer Zentralbank dürften die Sparbuch-Erträge noch mindestens ein weiteres Jahr nahe Null bleiben. Deutschlands Anleger verlieren dadurch real nochmals einige Milliarden Euro.