Frankreichs Regierung rechnet wegen der hohen Kosten durch den zweiten Corona-Lockdown mit einer massiven Neuverschuldung. Das Staatsdefizit werde sich in 2020 geschätzt auf € 248 Milliarden belaufen.

Die EZB hat auf ihrer Sitzung wie erwartet (noch) keine geldpolitischen Änderungen beschlossen. Zugleich bereiteten die Währungshüter aber die Märkte auf ein ganzes Maßnahmenbündel im Dezember vor.

Wachstumsprognosen in der Asien-Pazifik-Region wurden erneut nach unten korrigiert, diesmal von -1,6 % auf -2,2 % in diesem Jahr, berichtet BBC.

Laut einer Umfrage von McKinsey im August rechnet jedes fünfte Unternehmen in Italien und Frankreich mit einem Insolvenzantrag innerhalb der nächsten sechs Monate.

Der ifo Geschäftsklimaindex sank leicht auf 92,7 Punkte. Deutlicher abwärts ging es für die in die Zukunft gerichteten Geschäftserwartungen.

Die staatliche Verschuldung Großbritanniens hat infolge der Corona-Krise den höchsten Stand seit 60 Jahren erreicht. Die öffentliche Schuldenquote habe Ende September 103,5 % betragen, teilte das britische Statistikamt ONS mit.

Wenn es derzeit einen Lichtstrahl in der abgedunkelten Weltwirtschaft gibt, dann fällt er auf die Volksrepublik China.

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