Der Ukrainekrieg, die Auswirkungen der Sanktionen und Gegenmaßnahmen sowie die turbulenten Marktentwicklungen haben die Finanzmarktexperten im März in eine regelrechte Schockstarre versetzt.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete die Daten zum Großhandelspreisindex für den Monat Februar 2022. Der Großhandelspreisindex stieg im Februar 2022 um 16,6 % zum Vorjahresmonat.

Gründe sind sowohl die Entwicklung am Binnenmarkt als auch die Folgen des Ukraine-Krieges. Peking will angesichts des Getreidemangels am Weltmarkt seine Selbstversorgung verbessern, wie man das schon einmal nach der Finanzkrise gemacht hat.

Die US-Inflation stieg im Februar den 21. Monat in Folge um 0,8 % M/M wie erwartet und mit 7,9 % Y/Y auf den höchsten Stand seit Anfang 1982.

Das Verbot der Ausfuhr von Waren und Rohstoffen aus Russland wurde bis zum 31. Dezember dieses Jahres verhängt.

Der ISM Services PMI ist im Februar deutlicher unter die Marke von 60 Punkten zurückgegangen – die Dynamik des Aufschwungs nahm ab. Mit 56,5 Punkten wird dennoch weiterhin Wachstum im Service-Segment der US-Ökonomie signalisiert.

Die dramatisch gestiegenen Energiepreise infolge des Konflikts mit Russland schüren Existenzängste in Mittelstand und Industrie. Viele Firmen aus energieintensiven Branchen wie der Metallverarbeitung, der Glasproduktion oder der Textilbranche fürchten angesichts der hohen Kosten für Strom, Gas und Öl um ihr Geschäftsmodell – und rufen nun bei der Politik um finanzielle Unterstützung.

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