Bereits im ersten Quartal hatten sich in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone deutliche Spuren der Corona-Krise gezeigt.

Die Ratingagentur Fitch hat wegen der Coronavirus-Pandemie den Ausblick für Japan auf "negativ" gesenkt. Zuvor bewerteten die Bonitätswächter die Wirtschaftslage und die Budget-Situation als "stabil".

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im zweiten Quartal dramatisch eingebrochen. Infolge der Coronakrise verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt zum Vorquartal um -10,1%.

Die in den USA gemeldeten Wachstumszahlen haben für das II. Quartal 2020 einen Einbruch des BIP von 32,9% (annualisiert) geliefert, was nahe der Erwartungen liegt. Insbesondere der Private Konsum kollabierte.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist von Juni auf Juli saisonüblich in die Höhe gestiegen. Im Juli waren 2,91 Millionen Menschen ohne Job, 57.000 mehr als im Juni und 635.000 mehr als vor einem Jahr.

Die US-Konsumentenpreise zogen im Juni nach drei Monatsrückgängen wieder um deutliche 0,6 % M/M an.

Aktuell hat die Bank of Japan keine Veränderungen an ihrer Zinspolitik vorgenommen. Dieses Faktum stellt wohl kaum eine Überraschung dar. Das Motto der Zentralbank dürfte derzeit somit „Worte statt Taten“ sein.