Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im April 2021 um 5,2 % höher als im April 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit August 2011 (+5,2 %), als die Preise nach der Finanz- und Wirtschaftskrise stark gestiegen waren.

Der Hamburger Hafen ist die zentrale Drehscheibe für den Getreidehandel in Nordeuropa. Der Verein der Getreidehändler sieht sich seit über 150 Jahren als offizielles Sprachrohr des internationalen Handels mit Getreide, Ölsaaten, Futtermitteln, Hülsenfrüchten, Fischmehl und Speisesaaten. Jetzt schlägt der „Hafen“ Alarm!

Die US-Konsumentenpreise stiegen im April um 0,80 % von M/M, so dass die Inflationsrate auf ein 12-Jahreshoch bei 4,2 % anzog. Im Mai dürfte nochmals ein kleiner Schnaps draufkommen.

Die deutsche Industrie hat ihre Produktion im März deutlich gesteigert. Die Gesamtherstellung lag 2,5 % höher als im Februar, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Der Kupferpreis ist auf ein Rekordhoch gestiegen. An der Rohstoffbörse in London stieg der Preis für eine Tonne des vielseitig verwendeten Metalls bis auf US-$ 10.232. Damit wurde der bisherige Rekord aus dem Jahr 2011 klar übertroffen.

Der Lockdown wegen der dritten Corona-Welle hat die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal unerwartet deutlich schrumpfen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank von Januar bis März um 1,7 % zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt zu seiner Schnellschätzung mitteilte.

Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht hat viele Unternehmen 2020 tatsächlich vor dem Aus bewahrt.

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