Die Weltwirtschaft ist in einer tiefen Krise. Um schlimmeres zu verhindern, senken Zentralbanken Zinsen und sorgen für genügend Liquidität, während Regierungen mit Garantien, Krediten und Staatsbeteiligungen die Realwirtschaft stützen.

Die Wirtschaft der Eurozone befindet sich wegen der Maßnahmen zur Pandemieeindämmung in einer Schockstarre. Bereits im ersten Quartal ist das reale Bruttoinlandsprodukt um 3,8% gegenüber dem Vorquartal geschrumpft.

Das Bundesfinanzministerium kalkuliert für die staatliche Rettung der Commerzbank mit noch höheren Kosten als gedacht.

Deutschlands Unternehmen haben in der Corona-Krise bis zum 26. April für 10,1 Millionen Menschen Kurzarbeit angemeldet.

Die chinesischen Stimmungsumfragen fielen im April zweigeteilt aus: Während die beiden Einkaufsmanagerindizes für den verarbeitenden Sektor leicht nachgaben und nun um die Marke von 50 Punkten notieren, zog der CFLP PMI für den Dienstleistungssektor nochmals auf 53,2 Punkte an.

Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im April auf ein Rekordtief von 74,3 Punkten gesunken.

Die in den USA gemeldeten Wachstumszahlen haben für das I. Quartal 2020 einen Einbruch des BIP von 4,8% (annualisiert) geliefert, was im Rahmen der Erwartungen liegt.