Die Europäische Zentralbank (EZB) hält wie erwartet an ihrer sehr expansiven Geldpolitik fest. Auch für das dritte Quartal signalisiert der Rat ein Beibehalten des zuletzt erhöhten PEPP-Ankauftempos.

Die griechische Wirtschaft ist im ersten Quartal trotz Corona-Pandemie kräftig gewachsen. Das Bruttoinlandprodukt legte von Januar bis März um 4,4 % zum Vorquartal zu, wie das Statistikamt Elstat in Athen mitteilte.

Angesichts der Corona-Entspannung traut die EU-Kommission der Eurozone auch einen kräftigen Aufschwung zu. In ihrer Frühjahrsprognose erhöhte sie zuletzt ihre Schätzung für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr auf 4,3 %. Im Februar war die EU-Kommission nur von 3,8 % ausgegangen.

Die italienische Notenbank rechnet zum Ende dieses Jahres weiter mit einer hohen Staatsschuldenquote. Bis dahin werde die Verschuldung gemessen am Bruttoinlandsprodukt fast 160 % betragen, hieß es in einem jüngst veröffentlichten Bericht der Banca d'Italia.

Die US-Regierung geht laut New York Times, die sich auf Regierungsprognosen beruft, von einem schwächeren BIP-Wachstum ab 2023 aus.

"Wir haben die begründete Zuversicht, dass wir einen Wendepunkt erreicht haben", sagte die deutsche Ökonomin Isabel Schnabel der Nachrichtenagentur Reuters in einem aktuell veröffentlichten Interview. "Die kurzfristigen Aussichten haben sich aufgehellt."

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist zu Jahresbeginn in der Corona-Krise stärker geschrumpft als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 1,8 %, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

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