Die Börse schaut ja bekanntlich in die Zukunft. Und wenn die smarten Finanzmärkte recht haben, sieht es für Deutschlands industrielle und finanzielle Kraftzentren schlecht aus.

Die Schulden der Regierungen weltweit werden bis Ende des Jahres so hoch sein wie noch nie. Allein in diesem Jahr müssten rund US-$ 8 Billionen aufgenommen werden, schätzt die Ratingagentur S&P.

Der ideologische geführte Kampf gegen das Automobil wird mit Vehemenz weitergeführt. Ob es tatsächlich zielführend ist eine der wenigen Schlüsselindustrien sturmreif zu schießen, welche nebenbei noch 21 % zum BIP beiträgt, wagen wir zu bezweifeln.

Soll man in diesen Zeiten sein Geld nicht besser in Gold anlegen, statt in 4,50 % fest für ein Jahr?

Im vierten Quartal 2019 hat sich die konjunkturelle Schwächephase in der Eurozone fortgesetzt. Enttäuschende Zahlen aus Deutschland, Frankreich und Italien drückten das BIP-Wachstum im gesamten Währungsraum auf nur noch 0,1% gegenüber dem Vorquartal.

Zum Start des neuen Jahres zeigen sich in den USA bei den Einzelhandelsumsätzen keine positiven Entwicklungen. Die Headline-Zeitreihe konnte „nur“ um 0,3 % M/M zulegen.

Die deutsche Wirtschaftsleistung hat im vierten Quartal 2019 nicht zunehmen können. Wegen der schwachen Dezemberzahlen für die Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze ergab sich lediglich eine Stagnation des realen BIPs.