Sowohl der Stellenaufbau mit knapp 380.000 (und Revisionen der Vormonate um 38.000 nach oben), als auch die unerwartet nochmals rückläufige Arbeitslosenquote auf 6,2 % sind erfreuliche Nachrichten.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat auch für den Haushalt 2022 eine Aussetzung der Schuldenbremse im Grundgesetz signalisiert. Der SPD-Politiker verwies auf entsprechende Äußerungen von Koalitionspolitikern.

Kleine Unternehmen haben durch die Corona-Krise laut Ifo-Institut weit höhere Insolvenzrisiken als Große. Das sei besonders bei den kleinsten 25 % der mittelständischen Betriebe sichtbar.

Die Umfragen von CFLP und Caixin unter chinesischen Unternehmen bleiben zwar den elften Monat in Folge im Expansionsbereich über 50 Punkte, sie gaben aber den dritten Monat in Folge nach und notieren auf dem tiefsten Stand seit dem Frühsommer.

Wie Bloomberg in dieser Woche berichtet hat, sind die weltweiten Schulden im vergangenen Jahr auf ein neues Rekordniveau von US-$ 281 Billionen gestiegen, US-$ 24 Billionen mehr als im Jahr 2019 (+9,33%).

Im Januar sind die globalen Agrarpreise den achten Monat in Folge gestiegen – auf den höchsten Stand seit Juli 2014. Das zeigen die Exportpreise für Agrarrohstoffe und Nahrungsmittel, die durch die Welternährungs-Organisation (FAO) monatlich erhoben werden.

Während der ersten Phase der Corona-Einschränkungen im April und Mai brach die Industrieproduktion um 29,7 beziehungsweise 23,4 % ein, danach begann sie sich zu erholen. Im Dezember lag der Rückstand der Industrieproduktion gemessen am Vorjahresmonat nur noch bei 1,5 %.

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