Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen in der aktuellen Umfrage vom Oktober 2021 um 4,2 Punkte auf einen neuen Wert von 22,3 Punkten zurück.

Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) berichtete für den Monat September 2021 von einem Rückgang der PKW-Produktion in Deutschland, in Höhe von -43,5 % zum Vorjahresmonat, auf nur 208.700 Einheiten.

Die Stimmung der deutschen Unternehmen hat sich im September weiter eingetrübt. Der ifo-Geschäftsklimaindex ging auf 98,8 Punkte zurück. Während der Rückgang bei den Erwartungen zumindest abgebremst wurde, wurde auch die aktuelle Lage erstmals seit Januar schwächer als im Vormonat beurteilt.

Die Aussichten der deutschen Wirtschaft für das laufende Jahr haben sich eingetrübt. Wegen der anhaltenden Lieferengpässe dürfte das Wachstum in diesem Jahr nur noch 2,9 % betragen, erwartet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im August 2021 um 12,0 % höher als im August 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Dezember 1974 (+12,4 %), als die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise stark gestiegen waren.

Die größte Volkswirtschaft der Welt darf sich mit höchstens US-$ 28,5 Billionen verschulden. Diese Grenze ist bereits seit einiger Zeit erreicht. US-Finanzministerin Yellen warnt nun davor, dass das Land schon nächsten Monat seine Rechnungen nicht mehr bezahlen könnte. Die Folgen wären verheerend.

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im August 2021 bei 3,0%, gegenüber 2,2% im Juli. Ein Jahr zuvor hatte sie -0,2% betragen.

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