Japans Währung, der Yen, ist auf den tiefsten Stand zum Dollar seit 20 Jahren gefallen. Für einen Dollar mussten bis zu 126 Yen gezahlt werden, so viel wie nie seit 2002.

Der ifo Geschäftsklimaindex Deutschland ist im März von 98,5 auf 90,8 Indexpunkte eingebrochen. Dies ist der drittgrößte jemals gemessene Rückgang, nur noch übertroffen von März und April 2020 zu Beginn der Coronakrise.

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft sieht viele Firmen angesichts der hohen Energiepreise an der Belastungsgrenze. Deswegen sind viele Unternehmen gegen ein Embargo russischer Lieferungen, wie eine Umfrage des Verbands ergab.

Ukrainekrieg, Energiekrise, Kostenexplosion und unterbrochene Lieferketten sind nur einige Ursachen für die stark steigenden Preise für fast alle Agrarprodukte.

Der Ukraine-Krieg hat die Geschäftserwartungen der deutschen Autoindustrie einbrechen lassen. Die Branche fürchtet einerseits sinkende Absätze und andererseits steigende Produktionskosten wegen der hohen Energiepreise, wie das Münchner Ifo-Institut mitteilte.

In der Türkei hat die Inflation von sehr hohem Niveau aus weiter angezogen. Im März stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 61,14 %, wie das Statistikamt in Ankara mitteilte.

Der Materialmangel in der deutschen Industrie hat sich weiter verschärft. 80,2 % der Firmen klagten im März über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen.

Marktinformationen-Archiv