Die Bundesregierung wird bis zum Ende des Fiskaljahres 2021 drei weitere Billionen US-$ an Schulden anhäufen, so eine veröffentlichte Schätzung des Congressional Budget Office, die gegenüber der letzten Prognose um 33% anstieg.

Die deutsche Industrie hat ihre Produktion im Mai erneut eingeschränkt. Gegenüber dem Vormonat sei die Gesamtherstellung um 0,3 % gefallen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Das verarbeitende Gewerbe erleidet derzeit Einbußen, weil Rohstoffe und Vorprodukte fehlen. Laut Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) belaufen sich die Verluste auf ca. 5 % der Wertschöpfung, was auf Jahressicht € 25 Milliarden entspricht.

Die chinesische Regierung stemmt sich weiter gegen eine drohende stärkere Inflation im Sog des Rohstoffpreisbooms der vergangenen Monate. Die Regierung werde bald staatliche Kupfer-, Zink und Aluminium-Bestände an Metallproduzenten verkaufen, wie die dafür zuständige Behörde in Peking mitteilte.

Die Erzeugerpreise stiegen im Mai so schnell, wie seit fast 11 Jahren nicht mehr. Der Anstieg um 6,6 % war der größte 12-Monats-Anstieg des Index, seit das Bureau of Labor Statistics im November 2010 mit der Erfassung der Daten begann.

Das Ifo-Institut hat sich gegen eine allgemeine Rückverlagerung von Produktion nach Deutschland und gegen staatliche Eingriffe in Lieferketten ausgesprochen.

Nach dem coronabedingten Konjunktureinbruch zu Jahresbeginn erwartet die Bundesbank einen kräftigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr. 3,7 % Wirtschaftswachstum prognostiziert die Notenbank für 2021.

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