Mittwoch, 31.10.2012

Sind Sie auch vermögend? Dann haben Sie ein Vermögen von mehr als € 250.000.

Die aktuelle Ausgabe Nr. 44 von Focus Money titelt: „In 12 Monaten kommt die Vermögensabgabe“. Nach Aussage des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) wird die Vermögensabgabe jeden betreffen, der ein Vermögen von mehr als € 250.000 inklusive Immobilien besitzt.

Das zumindest hat das DIW durchgerechnet. Man hat den Eindruck, dass der Vermögende zum "Feindbild" wird. Sowohl die Parteien als auch der DGB scheinen sich darüber einig zu sein. Herr Trittin plädiert für eine rückwirkende Vermögensteuer damit auch wirklich alle Vermögenden erfasst werden und keiner "fliehen" kann. Aber auch bei der CDU sieht es nicht anders aus. Auch hier gewinnt man den Eindruck, dass die Partei derzeit den Boden für Steuererhöhungen und weitere Abgaben vorbereitet. Etwas konkretes zur Vermögenssteuer ist bisher nicht bekannt oder noch nicht vorbereitet. Eines jedoch scheint sicher - es wird Steuererhöhungen geben!

Besonders im Fokus stehen nach Aussagen der Zeitschrift Focus Money die Immobilienbesitzer, denn Immobilienbesitz ist nicht in andere Länder zu verlagern.

Politisch betrachtet sind die 20 % der Bürger mit hohen Einkommen eine Minderheit. Sie erwirtschaften aber, wie die Zeitschrift, schreibt 70,4 % der Einkommensteuer. Wenn man diese Zahlen betrachtet stellt man fest, dass es offensichtlich nicht um Sinnhaftigkeit, sondern um Mehrheiten geht. Offen bleibt, wie man eine private Rente aufbauen will, wenn man nicht mehr als € 250.000 sparen "darf"? Und wer übernimmt aus der nächsten Generation eine Firma, sollte der Staat erst einmal bis zu 40 % Steuern für die Unternehmensübergabe verlangen?

Welche Strategien sind möglich, um zumindest mit einem Teil des Vermögens, der Vermögensteuer zu entgehen? Rufen Sie mich an 04107-90 79 46.

Autor: Marc Philipp Brandl

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