Beim ISM Services PMI zeigt sich im Dezember eine regelrechte Vollbremsung im für die US-Wirtschaft zentralen Dienstleistungssektor.

Der wichtige Stimmungsindikator ist zum Jahresende 2022 in der Tat auf nur noch 49,6 Punkte abgesackt. Damit wurde die „magische“ Marke von 50 Zählern knapp unterboten. Dies ist eindeutig eine negative Überraschung. Die Rückmeldungen der Befragten zeigen, dass vor allem Service-Unternehmen mit einer geschäftlichen Nähe zum US-Immobilienmarkt inzwischen sehr besorgt auf die Zinsentwicklung zu blicken scheinen. Diese Nachricht sollte ein Warnschuss vor den Bug der Federal Reserve sein. Inflation ist zwar noch ein Problem, die hohen Zinsen sorgen inzwischen aber auch für immer mehr Schwierigkeiten. Noch ist eine Rezession in den Vereinigten Staaten wohl zu verhindern, die Notenbank in Washington muss nun aber deutlich vorsichtiger agieren, um die US-Wirtschaft nicht doch von der Klippe zu stoßen!

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