Der Abschwung der russischen Wirtschaft in diesem Jahr wird viel milder ausfallen als ursprünglich erwartet.

Nach neuen Prognosen von JPMorgan wird das Bruttoinlandsprodukt bis 2022 nur um 3,5 % sinken. Die Ökonomen der Bank erklärten in einer Mitteilung an ihre Kunden, dass die russischen Wirtschaftsdaten für den Monat Mai besser ausgefallen seien als erwartet, da sich sowohl der Produktionssektor als auch die Verbraucherausgaben zu stabilisieren schienen. "In der Zwischenzeit gibt es auf dem Arbeitsmarkt kaum Anzeichen für eine Notlage", hieß es. Die Arbeitslosigkeit sank im Mai auf 3,9% von 4% im April.

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