Der Inflationsdruck hat sich im Euroraum entgegen den Erwartungen zum Jahresauftakt 2022 weiter erhöht. Die HVPI-Jahresrate kletterte auf einen Rekordwert von 5,1 %.

Zwar ist dies vor allem auf den Energiepreisschock zurückzuführen, aber auch bei der Kernrate kam es nicht zu dem wegen einiger günstiger Basiseffekte eigentlich erwarteten deutlichen Rückprall. Die EZB könnte bereits bald ihr Wording anpassen, da im März die Inflationsprojektion erneut massiv aufwärts revidiert werden muss. Die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt bereits in diesem Jahr hat zugenommen, der Exitpfad müsste dafür aber steiler ausgerichtet werden als bislang angekündigt. Nach dem PEPP-Ende im März rückt so bereits das Ende der APP-Nettoankäufe als nächster logischer Schritt in den Fokus?

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