Die US-Notenbank hat reagiert und die sukzessive Verringerung des Ankaufsvolumens (Tapering) verkündet. Es war nun auch Zeit – und die Fed lieferte!

Demnach wird ab November das Ankaufvolumen von bisher US-$ 120 Mrd. jeweils zur Mitte jeden Monats um US-$ 15 Mrd. reduziert. So würde das Quantitative Easing im Juni 2022 auslaufen – Eingriffe bei verändertem Konjunkturausblick wären aber denkbar. Jerome Powell bestätigte das Mantra eines „temporär“ erhöhten Preisniveaus. Er rechnet mit einem Zurückweichen der preistreibenden transitorischen Faktoren im II. oder III. Quartal 2022. Sollte sich die Inflation aber nachhaltig über den Zielen der Fed bewegen, werde diese ihre geldpolitischen Werkzeuge einsetzen. Ob die erste Zinsanhebung bereits in 2022 kommt, machte Powell – wenig informativ – von der Konjunktur abhängig. Vielleicht sollte man in diesen Zeiten aber auch nicht zu viel spekulative Prognosen erwarten.

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