Die deutsche Industrie hat im Juli wesentlich mehr Aufträge erhalten als im Vormonat. Gegenüber Juni erhöhten sich die Aufträge um 3,4 %, wie das Statistische Bundesamt Wiesbaden mitteilte.

Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang um im Schnitt 0,7 % gerechnet. Nach Angaben der Statistiker ist der Auftragseingang damit auf den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991 gestiegen. Der deutliche Zuwachs kam allerdings durch Großaufträge zustande. Ohne diese Komponente gingen die Bestellungen im Monatsvergleich um 0,2 % zurück. Besonders stark stiegen die Orders von außerhalb der Eurozone und dort im Bereich Schiffsbau. Aus dem Inland und der Eurozone kamen dagegen weniger Aufträge als einen Monat zuvor.

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