Die Bonitätswächter der US-Ratingagentur S&P hoben die Bewertung der langfristigen Verbindlichkeiten des südeuropäischen Staats um eine Stufe auf „BB“ an. Damit werden die Staatsanleihen allerdings weiterhin als spekulative Anlage betrachtet.

Das Gütesiegel „Investment Grade“ ist noch zwei Noten entfernt. Der Rating-Ausblick ist „positiv“ nach zuvor „stabil“. Damit ist eine Höherstufung innerhalb von 12 bis 18 Monaten möglich. Die Agentur begründete den Schritt unter anderem mit Hoffnungen auf eine schnelle wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Pandemie. Aus dem Aufbaufonds, mit dem die Europäische Union die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abfedern will, erwartet das Land in den kommenden Jahren insgesamt rund € 32 Milliarden. Meinung: Es wundert doch etwas, dass die optimistische Einstufung mit „Hoffnung“ und einem € 32 Milliarden Geschenk erklärt wird. 

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