In der Chipindustrie bahnt sich die Übernahme des deutschen Unternehmens Siltronic an. Der Vorstand empfiehlt die Annahme des nachgebesserten Angebots aus Taiwan.

Die Siltronic AG ist ein Hersteller von Wafern (Unterlage für integrierte Schaltkreise) aus Reinstsilizium, der Grundlage für die moderne Mikro- und Nanotechnologie. Das Unternehmen mit Sitz in München ist der weltweit drittgrößte Hersteller von Wafern für die Halbleiterindustrie. Dank Merkel und ihrer Stromhochpreis-Politik ist alles perfekt vorbereitet für die Große Übernahme. Hohe Strompreise in Deutschland machen Waferproduktion zunehmend unrentabel, also erfolgt der Verkauf dieser stromintensiven Technologien. Käufer sind z.B. fernöstliche „Partner“, die danach in Ländern produzieren, deren Stromkosten einen Bruchteil betragen. Technologie weg, Know-How weg, Arbeitsplätze weg, Produktion weg, Steuereinnahmen weg. Irgendwie scheint es die Politik aber nicht zu interessieren. Keine Kartellbehörde schreitet ein, kein Aufhebens wegen einer Industrie-Perle. Die sind ja alle im Lockdown gefesselt. Prognose: Das darf also verschwinden. Die Produkte später, die werden aber dann gerade zum Hohn im Milliardenbereich importiert und liefern die Basis für eine Abhängigkeit von importierten essentiellen High-Tech-Gütern.

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