Das Defizit ist von US-$ 63,1 Milliarden im Vormonat auf US-$ 68,1 Milliarden geklettert, teilte das Handelsministerium mit. Dies ist der höchste Stand seit August 2006. Analysten hatten im Schnitt mit einem Defizit von 67,3 gerechnet.

Ausschlaggebend für die Entwicklung war, dass die Importe stärker stiegen als die Exporte. So legten die Importe um 2,9 % zum Vormonat zu, während die Exporte nur um 1,2 % stiegen. Das Handelsdefizit der USA ist chronisch. Es basiert auf einer strukturell höheren Wareneinfuhr gegenüber dem Warenexport. Die Vereinigten Staaten sind ein typisches Nettoimportland. Sie können sich diesen Luxus leisten, weil ihnen das Ausland stetig Kredit zur Verfügung stellt. Die größten ausländischen Kreditgeber der USA sind China und Japan. Sie halten - abgesehen von der US-Notenbank Fed - die größten Bestände an US-Staatsanleihen.

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