Die französische Wirtschaft wird sich der Notenbank zufolge im kommenden Jahr nicht so stark von der Corona-Rezession erholen wie bislang angenommen. Sie rechnet mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von nur noch 5 %, wie die Notenbank in Paris mitteilte.

Bislang war sie von einem Anstieg von 7,4 % ausgegangen. 2022 soll es dann ebenfalls zu einem Plus von rund 5 % reichen, dem 2023 ein Wachstum von etwas mehr als 2 % folgen soll. Für das zu Ende gehende Jahr wird ein corona-bedingter Einbruch von etwa 9 % erwartet, nachdem bislang von einem Minus von 8,7 % die Rede war. Das Vorkrisenniveau dürfte nicht vor Mitte 2022 erreicht werden, erwartet die Notenbank. Die Arbeitslosigkeit soll zunächst weiter steigen, und zwar bis auf eine Quote von 11 % in der ersten Hälfte des kommenden Jahres. Diese soll dann bis Ende 2023 auf 9 % zurückgehen.

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