Kurz vor Fristende ringt die argentinische Regierung mit den privaten Gläubigern weiter um eine Einigung im Schuldenstreit.

„Wir brauchen eine nachhaltige Vereinbarung, die die notwendigen Bedingungen schafft, um Argentinien wieder auf die Beine zu bringen“, sagte Finanzminister Martín Guzmán in einer Videokonferenz mit Mitgliedern der US-Handelskammer in Argentinien und dem Amerikanisch-Argentinischen Wirtschaftsrat. Die Schulden der zweitgrößten Volkswirtschaft in Südamerika sind zu den aktuellen Bedingungen nicht mehr tragfähig. Deshalb fordert Argentinien Zugeständnisse von den Gläubigern. Beispielsweise sollen sie auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Eine Reihe wichtiger Kreditgeber wies den Plan der argentinischen Regierung zunächst zurück und unterbreitete ein Gegenangebot.