Die Wirtschaft der Eurozone befindet sich wegen der Maßnahmen zur Pandemieeindämmung in einer Schockstarre. Bereits im ersten Quartal ist das reale Bruttoinlandsprodukt um 3,8% gegenüber dem Vorquartal geschrumpft.

Und dies ist erst der Auftakt für die schwerste Rezession in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Wirtschaftsstimmung ist im April so dramatisch eingebrochen wie noch nie seit dem Beginn der Erhebung. Parallel haben sich die Beschäftigungsperspektiven massiv verschlechtert. Im zweiten Quartal droht ein beispielloser BIP-Rückgang, im Gesamtjahr 2020 erwarten wir für die Eurozone einen Einbruch der realen Wirtschaftsleistung um fast 9% zum Vorjahr. Die Wirtschaftspolitik ist gefordert, weitere Schritte zur Stabilisierung der europäischen Wirtschaft zu ergreifen.