Die philippinische Börse sperrt seit dem 17. März., auf unbestimmte Zeit zu, der Devisen- und Anleihehandel ist ausgesetzt.

Die Behörden führen für die erste weltweite Marktschließung Risiken für die Sicherheit der Händler an. Bis jetzt hatten einige Börsen nur das Handelsparkett gesperrt oder den Handel nach drastischen Kurseinbrüchen unterbrochen. Kommentar: Gut, die Börse von Manila zählt jetzt nicht unbedingt zu den bedeutendsten Börsen der Welt, auch nicht Asiens. Dennoch, plötzlich ist eine Thematik aufs Tapet gebracht worden, die noch bis vor kurzem als völlig ausgeschlossen galt. Insofern handelt es sich um einen Tabubruch, der das ohnehin stark angekratzte Vertrauen der Markteilnehmer in die Aktienmärkte, insbesondere das des breiten Börsenpublikums, noch weiter erschüttern wird.