Bankhäuser wie die spanische Santander oder auch die Deutsche Bank verteilten wichtige Mitarbeiter auf mehrere Standorte. So hat die Deutsche Bank ihr Handelsteam zweigeteilt, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren und den wichtigen Wertpapierhandel zu sichern.

Laut Bundesbank halten die deutschen Banken mehr als € 72,4 Milliarden in Italien, mehrere Milliarden der Deutschen Bank wie auch Commerzbank stecken in italienischen Staatsanleihen. Die EZB wie auch die Europäische Bankbehörde appellieren an die Geldhäuser, ihre Notfallpläne zu überprüfen. Die Ratingagentur Moody’s glaubt, dass die europäischen Bankhäuser eine kurzfristige Schwächephase überwinden könnten. Eine anhaltende Wirtschaftskrise inklusive Niedrigzinsphase und sinkender Nachfrage nach Anleiheemissionen und Börsengängen würde die bereits unter Druck geratene Profitabilität aber zunehmend belasten.