Die Weltbank will vom Coronavirus-Ausbruch betroffene Länder mit einem Hilfspaket in Höhe von US-$ 12 Milliarden unterstützen. Ziel sei es, den Staaten "schnell" und "effektiv" zu helfen, sagte Weltbank-Chef David Malpass.

Das Geld soll offenbar vor allem direkt in die Bekämpfung des Coronavirus fließen. Entwicklungsländern werde geholfen, "die Gesundheitssysteme zu stärken, einschließlich eines besseren Zugangs zum Gesundheitswesen, um die Menschen vor der Epidemie zu schützen", hieß es in einer Mitteilung. Auch die Auswirkungen auf die nationalen Wirtschaftssysteme sollen so verringert werden. Das Geld soll den Ländern über zinsgünstige Darlehen bereitgestellt werden. Die deutsche Bundesregierung sagte derweil Unterstützung für Unternehmen zu, die von den Folgen des Coronavirus betroffen sind. "Wir tun alles, damit dieses Virus die Wirtschaft in Deutschland nicht flächendeckend trifft", sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier. "Dazu werden wir die Liquiditätsspielräume von Unternehmen, insbesondere von kleinen und mittleren sicherstellen." Wichtig sei es, das Vertrauen von Unternehmen und Verbrauchern zu stärken, um die Herausforderung erfolgreich zu überwinden. "Dazu haben wir die notwendigen Instrumente wie Kurzarbeitergeld, Bürgschaften und Liquiditätshilfen zur Verfügung", so Altmaier. "Wir sind vorbereitet und entschlossen, um eine mögliche Krise zu vermeiden und Beschäftigung und Wertschöpfung zu sichern."