Mit einer neuen „Rohstoff-Strategie“ will die Bundesregierung dafür Sorge tragen, dass Deutschlands Industrie nicht die Bodenschätze ausgehen.

„In einer Weltwirtschaft mit hoher Marktkonkurrenz, Handelskonflikten und Protektionismus ist das notwendig“, heißt es darin. Mitte Januar präsentierte die deutsche Bundesregierung ihre neue Rohstoff-Strategie. „Ohne ‚Hightech-Rohstoffe‘ wird es keine entsprechenden Zukunftstechnologien ‚Made in Germany‘ geben“, heißt es in dem Strategiepapier. Die Bundesrepublik ist weltweit einer der größten Rohstoffkonsumenten, da die deutsche Industrie auf den Import von Ressourcen und Bodenschätze für die Herstellung ihrer Produkte angewiesen ist. „Die überdurchschnittlich hohe Bedeutung von Rohstoffen für die Bundesrepublik resultiert aus der starken Stellung der deutschen Industrie. Der Anteil der Industrie am Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik lag im Jahr 2018 laut Angaben der Weltbank bei 27,97 %. Größere Anteile verzeichneten vor allem Japan (29,14 %) und China (40,65 %). Dabei muss ein erheblicher Teil der Bodenschätze aus dem Ausland eingeführt werden. Dies gilt nicht nur für Energie-, sondern auch für metallische sowie für diverse weitere Rohstoffe.“