Mitarbeiter der Deutschen Bank müssen einen neuen Rückschlag hinnehmen. Die Bank wird künftig Gehaltserhöhungen bei Fix-Gehältern erst drei Monate später auszahlen, wie das Institut mitteilte.

Alle Erhöhungen der fixen Vergütungen und alle regulären Beförderungen würden künftig erst am 1. April fällig statt wie bisher rückwirkend zum 1. Januar, hieß es in einem Brief von Vorstandschef Sewing und des für den Konzernumbau zuständigen Vorstands Fabio Campelli an die Mitarbeiter. Bislang wurden die Gehaltserhöhungen rückwirkend zum 1. Januar ausgezahlt. Das soll künftig nicht mehr der Fall sein. Somit spart die Bank Gehaltserhöhungen für ein Quartal ein. Sewing begründete den Schritt mit Kostensenkungen: „Um wettbewerbsfähig zu bleiben und eine nachhaltige Rendite für unsere Aktionäre zu erzielen, müssen wir unsere Kosten weiterhin sehr diszipliniert steuern. Dies betrifft auch das Thema Vergütung“, heißt es in dem Brief. Konkurrenten der Deutschen Bank erhöhten die Gehälter ebenfalls noch nicht zum 1. Januar