Italien sieht sich als einen der Verlierer innerhalb der Eurozone.

Eine Parallelwährung soll aus der Krise helfen. Noch immer liegt die Industrieproduktion Italiens rund 20% niedriger als 2008. Die Arbeitslosenquote beträgt 11%. Das Land sieht sich als einer der Verlierer innerhalb der Eurozone. Der Ökonom Antonino Galloni setzt sich für die Einführung einer Parallelwährung ein. „Die unausgeglichenen Target II-Bilanzen belegen, dass sich de facto bereits verschiedene nationale Währungen herausgebildet haben. Würde die Währungsunion funktionieren, wäre es nicht so weit gekommen“, sagte Galloni den Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Da Italien aber seine Währung innerhalb des Eurosystems nicht abwerten könne, schlägt Galloni die Einführung einer staatlich emittierten Parallelwährung vor. Diese sollte nur innerhalb Italiens Gültigkeit haben und etwa auch zur Zahlung von Steuern verwendet werden können.