Die Chinesen haben die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) für die Herabsetzung ihrer Bonitätsnote kritisiert.
Die Herabstufung sei eine "falsche Entscheidung", teilte das Finanzministerium in Peking am Freitag mit. China warf S&P vor, die Lage der chinesischen Wirtschaft falsch und auf Grundlage der Erfahrungen von voll entwickelten Industrieländern zu lesen. Die Qualität des Wachstums habe sich verbessert. S&P hatte am Donnerstag die Bonitätsnote der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt um eine Stufe auf "A+" herabgesetzt. Am Freitag senkte S&P zudem die Einstufung für Hongkong auf AA+ nach AAA.
Da es sich bei S & P um ein amerikanisches Unternehmen handelt, kann allerdings ein leicht „patriotischer Einfluss“ manchmal nicht ganz ausgeschlossen werden.