Freitag, 31.07.2015

Weitere positive Nachrichten aus Spanien. 

Es ist kaum zu glauben, aber Spanien plant eine geringere Neuverschuldung. 

Das teilte zumindest das Finanzministerium mit. Grund hierfür ist eine deutlich bessere konjunkturelle Entwicklung als erwartet. Konkret plant man € 2 Milliarden weniger Schulden aufzunehmen als noch im Dezember angenommen. Damit dürfte die Verschuldung für das Jahr 2015 rund 4,2 % des Bruttoinlandsprodukts betragen, bei einem geplanten Wachstum von 3,1 % für 2015. Bei derartigen Zahlen verwundert es nicht, dass das Land, zumindest beim Thema Wachstum, alle anderen wirtschaftlich großen Staaten der Eurozone hinter sich lassen wird.

Auch Spanien ist wieder ein Beispiel, dass die Maßnahmen der EU, zur Stabilisierung und Reformierung von Staat und Haushalt, faktisch positive Ergebnisse erzielt haben. Es bleibt nur zu hoffen, dass es auch in Griechenland gelingt mit derartigen Maßnahmen das Land aus der Krise zu führen. Es gibt nicht wenige, die an einem Reformwillen der griechischen Regierung zweifeln.

Autor: Marc Philipp Brand

 

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