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Freitag, 10.10.2014

Investitionen sind das Kernelement eines Wirtschaftsaufschwunges - in der EU fehlen sie jedoch.

Trotz des Schuldenabbaus muss das Wachstum in der EU, durch Investitionen, stärker unterstützt werden.

Deshalb fordert der Bundesfinanzminister Schäuble und sein Kollege Sapin, dass die europäische Investitionsbank aggressiver agieren und die EU verstärkt Projektbonds nutzen soll. Denn es ist nichts Neues, dass Investitionen das Kernelement eines Aufschwungs sind. Deshalb ist es schon überraschend, dass das Investitionsniveau in der EU aktuell noch um 15 % niedriger liegt, als vor der Krise. Dazu hieß es, dass man trotz knapper Kasse wachstumsfreundlich sparen muss: "Selbst bei schwierigen Haushaltslagen sollten Mitgliedstaaten sicherstellen, dass eine angemessene Qualität der Infrastruktur gewahrt wird".

Die Frage ist nur, ob diese Forderung auch die wirklich schwachen Staaten in der EU umsetzen können. Aber erst einmal sollte Deutschland mit gutem Beispiel vorangehen und Investitionen tätigen. In diesem Zusammenhang ist es für mich schwierig zu verstehen, dass die Kreditanstalt für Wiederaufbau, eine Staatsbank, offensichtlich lieber Firmen aus Griechenland unterstützt, als in die eigene Wirtschaft zu investieren. So wird das nicht funktionieren.

Autor: Marc Philipp Brandl

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