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Montag, 06.10.2014 

Neue Informationen von unseren "Freunden" den US-Ratingagenturen.

Die amerikanische Ratingagentur S&P verbesserte, wie erwartet, ihr Rating für Griechenland. 

Sie stuften das Rating von „B-“ auf „B“ hoch. Die Folge war, dass das Kaufinteresse, an griechischen Staatsanleihen, anstieg. Interessanter ist allerdings, wie sich die Türkei positionierte. Die politische Führung des Landes droht den US-Rating-Agenturen. Dabei unterstellte der Staatschef den Agenturen Fitch und Moody's, sein Land nicht neutral zu bewerten. Er meint, dass beide Unternehmen, bei der Bewertung der Türkei, politische Motive hegen. Diese Aussagen sind umso relevanter, wenn man weiß, dass die Türkei zuvor bereits die Zusammenarbeit mit der großen US-Ratingagentur S&P beendet hat.

Man darf gespannt sein, wie der Konflikt der Türkei mit den US-Ratingagenturen weiter verläuft. Sofern die türkische Regierung mit ihrer Einschätzung recht hat, dass die Agenturen das Land nicht neutral bewerten, ist der Schritt der Kündigung der Partnerschaft, wie mit Standard & Poor's (S&P), genau richtig. Die Frage bleibt nur, welche Ratingagenturen zukünftig das Land neutral bewerten werden.

Autor: Marc Philipp Brandl

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