Donnerstag, 04.09.2014
Frankreichs neuer Wirtschaftsminister stellt die 35-Stundenwoche zur Disposition.
Der neue, junge französische Wirtschaftsminister, Emmanuel Macron, stellt die Frage, ob die 35-Stundenwoche, in einer wirtschaftlichen Situation wie dieser, noch zeitgemäß ist.
Zur Abkehr von der 35-Stundenwoche, schlug er Ausnahmeregelungen bei der Vergütung in Firmen oder ganzen Wirtschaftssektoren vor.
Ich denke, dass der französische Wirtschaftsminister einen interessanten und überdenkenswerten Ansatz gewählt hat, mit den Gewerkschaften eine Übereinkunft erzielen zu können. Denn nur mit derartigen Ansätzen kann es Frankreich gelingen, seine Wirtschaft aus der Krise zu führen. Offen gesagt fehlt mir allerdings die Fantasie dafür, dass die französischen Gewerkschaften den Weitblick haben, diesen Vorschlag ernsthaft in Erwägung zu ziehen.
Autor: Marc Philipp Brandl