Reallöhne im ersten Quartal.
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Die Reallöhne in Deutschland sind im ersten Quartal 2023 weiter gesunken. Sie nahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,3 % ab, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
- Michael Funke
Die Reallöhne in Deutschland sind im ersten Quartal 2023 weiter gesunken. Sie nahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,3 % ab, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Nach dem stärker als erwartet ausgefallenen Rückgang des IFO-Geschäftsklimaindex sehen IFO-Experten das Risiko einer Stagnation im Frühjahr. Gemäß Indikator des IMK-Instituts stieg die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in Deutschland für den kommenden Dreimonatszeitraum von 26,0% auf 37,6%.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Mai überraschend deutlich eingetrübt. Der ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 91,7 Punkte und damit den niedrigsten Stand seit drei Monaten.
Die Steuereinnahmen in Deutschland sind per April im Jahresvergleich um 4,6% gesunken.
Im März 2023 wurde in Deutschland der Bau von 24 500 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 29,6 % oder 10 300 Baugenehmigungen weniger als im März 2022.
Laut einer Studie von Ernst & Young ist die Zahl ausländischer Investitionsvorhaben per 2022 gegenüber 2021 um 1% gesunken und liegt jetzt auf dem Niveau von 2013.
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung im April 2023 im Vergleich zum April 2022 hatten die Preisrückgänge um 15,7 % im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen.