Was wäre das Weihnachtsfest ohne Schokolade in all seinen Formen?

Hauptproduzenten von Kakao sind die Elfenbeinküste, Ghana, Malaysia und Brasilien. Hauptimportländer sind USA und Europa (vor allem Deutschland).
Die Geschichte des Kakaos ist über 3.000 Jahre alt. Für die Mayas und Azteken war der Baum eine heilige Pflanze. Aus seinen Früchten machten sie ein Getränk, das auch bei religiösen Ritualen eine wichtige Rolle spielte. Mayas und Azteken nutzten Kakaobohnen als Zahlungsmittel und Wechselgeld. Seit dem Barock gehörte ein Schokoladen-Service zur Ausstattung jedes adligen Haushalts. Schokolade war in Italien, Frankreich und an den deutschen Fürstenhöfen bekannt und begehrt, in England war sie bereits in bürgerlichen Schichten verbreitet.

Mit dem Niedergang des Adels und dem Aufstieg des Bürgertums im 19. Jahrhundert war die Epoche der Trinkschokolade vorerst beendet. Doch mit der industriellen Revolution feierte das "braune Gold" einen erneuten Erfolg – bis heute.
Etwa 2/3 der Kakaoproduktion wird heute zur Herstellung von Schokolade verwendet, 1/3 wird als Kakaopulver verkauft. Aus Kakaobohnen wird entweder Kakaobutter oder Kakaopulver hergestellt. Da in den letzten Jahren immer neue kostengünstigere Substitute für Kakaobutter (bei der Schokoladeherstellung) auf den Markt kommen, nimmt die Nachfrage ab. Die Produzenten haben sich darauf eingestellt und legen den Schwerpunkt auf die Herstellung von Kakaopulver.
Gehandelt wird Kakao am New York Board of Trade (Bereich Coffee, Sugar and Cocoa Exchange, kurz CSCE) und an der LIFFE in London. Der Futures Kontrakt bezieht sich auf die Lieferung von 10 Tonnen. Der Preis wird in USD/Tonne angegeben.

 

Veltins hat ein Paletten-Problem. Rund 800.000 der unscheinbaren Holzträger benötigt die Großbrauerei aus dem Sauerland jedes Jahr. Auf ihnen werden Fässer und Bierkisten vom Stammsitz in Grevenstein aus in alle Himmelsrichtungen transportiert. Nun aber hakt es in der Versorgungskette. „Die Logistikabläufe sind aus dem Tritt gekommen“, sagt Technik-Geschäftsführer Peter Peschmann. Und das möglicherweise vor den Feiertagen!

"Der Unternehmer: Manche halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse. Andere meinen, er sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne. Nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht."

Hermann Josef Abs (1901-1994), deutscher Bankier

Herman Gref, der Chef von SberBank, der größten Bank in Russland, sieht die Hauptursache für die Energiekrise in der EU in einer fehlerhaften Planung der Energiewende.

Der Bundesrechnungshof blickt mit großer Sorge auf die Lage des Staatshaushalts. Der Schuldenberg drohe bis Ende 2022 auf nahezu € 1,5 Billionen anzusteigen - 50 % mehr als vor der Corona-Krise.

Auch wenn die Frachtraten scheinbar die Spitze erreicht haben und leicht rückläufig sind, ist von Entspannung in den US-Häfen noch nichts zu spüren. LKW-Fahrer sind knapp, weil sie nicht bezahlt werden. Das Geld-Argument ist aber nicht stichhaltig.

Zwar sinkt die Gesamtzahl der Kurzarbeiter in Deutschland, doch in der Industrie werden zunehmend Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt. Denn Lieferengpässe bremsen die Produktion - trotz vieler Aufträge.

Marktinformationen-Archiv