Ab diesem Sommer werden alle in der EU verkauften Neuwagen per Gesetz mit einer für die Behörden zugänglichen „Black Box“ ausgestattet, die alle Fahrdaten aufzeichnet. Ab dem 6. Juli 2022 sind alle Autohersteller gezwungen, neue Modelle mit einem System auszustatten, das technische Daten aufzeichnet.

Der weltgrößte Vermögensverwalter hat gestützt auf mehr Gebühreneinnahmen den Gewinn im vierten Quartal gesteigert.

Die anhaltenden Proteste in Kasachstan haben wirtschaftliche Folgen: Die Weltmarktpreise für Uran sind um fast 8 % gestiegen. Kasachstan nennt die weltgrößten Uranvorkommen sein Eigen und hat einen Anteil von mehr als 40 % an der weltweiten Produktion dieses spaltbaren Materials.

Die CO2-Abgabe wurde zum Jahresbeginn erstmals 2021 eingeführt. Das Ziel der Abgabe ist es fossile Energieträger zu verteuern um einen geringeren Verbrauch zur CO2-Reduzierung zu erreichen. Verbraucher sollen auf Elektroautos umsteigen und ihre Heizsysteme durch CO2-arme Heizsysteme ersetzen.
Durch die Erhöhung auf 30 Euro pro Tonne CO2 erhöhen sich für die Verbraucher zum wiederholten Mal die Kosten für Kraftstoffe, Gas und Heizöl.

Eigener Beitrag: Was kommt als nächstes: Abgabe für Helium, Stickstoff, Sauerstoff?

 

 

Die Bundesagentur für Arbeit warnt vor einem nie dagewesenen Arbeitskräftemangel in Deutschland durch den demografischen Wandel. „Es wird einen Kahlschlag auf dem Arbeitsmarkt geben“, sagte BA-Vorstandsmitglied Daniel Terzenbach. Jährlich würden bis zu 900.000 Fachkräfte die Bundesrepublik verlassen.
Neben Deutschen seien viele Ausländer darunter, die Deutschland nicht halten könne, weil auch Heimatländer wie Polen, Bulgarien oder Rumänien gezielte Rückholaktionen organisierten. Die Lücken am Arbeitsmarkt ließen sich künftig nur noch über Zuwanderung füllen. „Wir brauchen eine gezielte Einwanderungspolitik“, so Terzenbach. „Daher müssen wir weltweit auf die Suche gehen.“

Fazit: Bei der Politik in Deutschland kein Wunder.

In der deutschen Industrie bleibt Erdgas der mit Abstand wichtigste Energieträger. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, hatte Erdgas im vergangenen Jahr einen Anteil von 31 Prozent am Gesamt-Energieverbrauch der Industrie. Auf Strom entfielen 21 Prozent. Mineralöle und Mineralölprodukte sowie Kohle kamen auf jeweils 16 Prozent. Insgesamt verbrauchte die Industrie in Deutschland 2020 3747 Petajoule Energie, 1,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Zwölf Prozent davon wurden nicht energetisch eingesetzt, sondern für die Herstellung etwa von chemischen Produkten, Düngemitteln oder Kunststoffen.

Größter Energieverbraucher war die Chemische Industrie mit einem Anteil von 29 Prozent. Metallerzeugung und -bearbeitung kamen auf 22, Koksherstellung und Mineralölverarbeitung benötigten 10 Prozent. In der Chemischen Industrie wurde dabei allerdings mehr als ein Drittel der Energieträger als Ausgangsstoff für chemische Produkte eingesetzt. Ausschließlich auf energetische Verwendung bezogen hatte die Metallerzeugung und -bearbeitung mit 24 Prozent den höchsten Anteil.

(dpa-AFX)

Die EU-Kommission hatte dieser Tage einen Leitfaden veröffentlicht, in dem vorgeschlagen wurde, den Begriff Weihnachten durch "Ferienzeit" zu ersetzen, um auch andere Religionsgemeinschaften anzusprechen.

Aus dem Vatikan kam dazu eine heftige Reaktion. Papst Franziskus hat den Versuch der Europäischen Union angeprangert, den Begriff "Weihnachtszeit" durch angeblich neutralere Begriffe wie "Ferienzeit" zu ersetzen. Er sagte, dies sei ein Schritt, den auch ein repressives Regime gemacht haben könnte.

Die Europäische Kommission hatte in der letzten Woche doch noch eine Kehrtwende in Bezug auf die Ersetzung des Begriffs "Weihnachten" durch die neutralere Bezeichnung "Feiertage" gemacht, nachdem es in der Öffentlichkeit – und auch im Vatikan – zu heftigen Reaktionen gekommen war. 

Papst Franziskus nahm kein Blatt vor den Mund. Journalisten zitierten den Papst:

"In der Geschichte haben viele, viele Diktaturen versucht, dies zu tun." Die EU, so fügte der Pontifex hinzu, solle sich davor hüten, "den Weg der ideologischen Kolonisierung einzuschlagen".

Fazit: Was kann man von drittklassigen Politikern in Brüssel erwarten?

 

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