Es ist viel wahrscheinlicher, sich das Coronavirus über eine Oberfläche aus Plastik einzufangen als über einen Geldschein. Das erklärt der Direktor der Europäischen Zentralbank.

Die Menschen in Deutschland sind zu Beginn der Corona-Krise einer Studie zufolge ins Bargeld geflüchtet: Der Umlauf von Scheinen und Münzen im Euroraum stieg im März um fast € 100 Milliarden oder 8 %.

 Was auf uns zukommt, erscheint unglaublich - und dennoch ist es Realität: Das ganze Wirtschaftssystem gerät aus den Fugen, Ende offen. Und die Konsequenzen? Um sie zu ergründen, hilft nur eine klare Analyse.

In der 17. Kalenderwoche hat die Europäische Zentralbank beschlossen, übergangsweise ihre Anforderungen an Sicherheiten zu lockern die sie bei der Kreditvergabe an Geschäftsbanken annimmt.

Der Wirtschaftseinbruch durch das Coronavirus ist noch keine Bankenkrise, und dennoch schürt Corona die Sorgen um die Geldhäuser.

Die Ratingagentur Moody's schätzt die Kreditwürdigkeit Mexikos wegen mangelnder Wirtschaftsreformen, der Coronavirus-Krise und des Ölpreiseinbruchs vorsichtiger ein.

Immer mehr Banken belasten die Guthaben von Privatkunden mit Negativzinsen. Die Corona-Krise ändert das nicht – im Gegenteil: Zuletzt hat sich der Trend noch einmal spürbar beschleunigt.