Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen):

„Ziel ist es, 20 Prozent des Gasverbrauchs einzusparen. Das ist möglich, dann kommt es zu keiner Gasmangellage".
Bei einem Anteil von 55% russischer Gaslieferungen nach Deutschland kann eine solche Aussage nur getroffen werden, wenn man sich sicher auf russische Gaslieferungen in jeder gewünschten Höhe verlassen kann.

Damit entblößen sich die in unseren Medien veröffentlichten Meldungen über defekte Turbinen und russische Lieferkürzungen als Teil der grünen ideologischen Klimarettungsplanwirtschaft, den Gasverbrauch in Deutschland auf Kosten der Wirtschaft und des Wohlstands um 20% senken zu wollen.
Zusammenfassung der bitterbösen Farce: Wir sind der Willkür über 55% unseres Gasverbrauchs ausgeliefert, können aber sicher sein, dass es bei einer Reduktion des Verbrauchs um 20% zu keiner Gasmangellage kommt.

(Martin Siegel

Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juli um 3,6 Punkte auf 88,6 Zähler eingebrochen. Gründe dafür sind vor allem drohende Engpässe in der Gasversorgung und die hohe Unsicherheit, die auf den Unternehmen lastet. Dementsprechend wird die aktuelle Lage mit einem Indexstand von 97,7 ebenfalls deutlich schlechter als noch in den Vormonaten bewertet. Die Erwartungskomponente für die Geschäftsbeurteilung der nächsten sechs Monate sank auf 80,3 Punkte. Der Pessimismus erstreckt sich über die komplette Bandbreite der Sektoren. Hoffnung auf Besserung besteht vorerst nicht – noch immer schwebt das Damoklesschwert der schwierigen Gasversorgung über der deutschen Wirtschaft. Bis Deutschland sich wirklich loseisen kann von russischem Gas, wird dies wohl vorerst auch so bleiben.

Fazit: Die Sanktionen wirken (Satire)          

Die russische Notenbank hat ihre Geldpolitik trotz der anhaltenden Sanktionen gegen das Land weiter und zudem deutlich gelockert. Der Leitzins sinkt um 1,5 Prozentpunkte auf 8,0 Prozent, wie die Zentralbank am 22.07. in Moskau mitteilte. Es ist die fünfte Zinssenkung in Folge. Analysten hatten mit einer Reduzierung gerechnet, allerdings lediglich auf 9,0 Prozent.

Zu Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine hatte die Notenbank ihren Leitzins drastisch auf 20 Prozent angehoben, um damit den Sinkflug des russischen Rubels zu stoppen. Mittlerweile ist der Rubel sogar stärker als vor dem Angriff auf die Ukraine, auch aufgrund erheblicher Beschränkungen durch Moskau im Kapitalverkehr. Die Inflationsrate liegt mit gut 15 Prozent zwar hoch, sie geht aber tendenziell zurück. Die Notenbank hat daher Spielraum, ihren Leitzins zu senken und die Wirtschaft zu entlasten.         

Einem Bericht der Los Angeles Times zufolge füllen sich die Mülldeponien in ganz Kalifornien mit den ausgedienten Solarmodulen, die alle möglichen giftigen Metalle wie Blei und Kadmium enthalten und das Grundwasser zu verseuchen drohen.
Ausgediente Solarmodule können recycelt werden, aber Sam Vanderhoof, ein Experte für die Solarbranche und Geschäftsführer von Recycle PV Solar, sagt, dass nach Schätzungen der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IREA) nur etwa 10 Prozent tatsächlich recycelt werden. Der Rest landet auf Mülldeponien, wo er die Umwelt auf Jahre hinaus verschmutzen wird.
"Die Industrie sollte eigentlich grün sein", wird Vanderhoof zitiert. "Aber in Wirklichkeit geht es nur ums Geld".

Es wäre allgemein bekannt, dass die deutsche Großindustrie bereit ist, auf grüne Energie umzustellen. Nur sei bereits jetzt klar, dass NIEMALS genug Energie durch Wind, Solar und andere alternative Energien produziert oder zugekauft werden können, um den drastisch erhöhten Energiebedarf umgestellter Fabrikationsanlagen zu decken. Nicht heute und nicht in fünfzig Jahren.

Chemieprodukte, Zement, Stahl, Aluminium, Autos – all das wird in Deutschland in absehbarer Zeit nicht mehr produziert werden können, wenn die Pläne der Ampel und zahlreicher Bundesländer umgesetzt werden. Mit diesen Wahrheiten darf man selbstverständlich – so die taz-Redakteurin – die Bürger nicht konfrontieren, damit auch weiterhin die linken Parteien gewählt werden.

Letztendlich sei das kapitalistische System nicht geeignet, die großen Klima-Herausforderungen zu bewältigen. Wohlstands- und Arbeitsplatzvernichtung seien logische Folgen der notwendigen Maßnahmen. Dies den Bürgern vor Augen zu führen, käme jedoch dem politischen Selbstmord gleich.

(TAZ-Redakteurin Ulrike Herrmann Juli 2022)

Seit Beginn der Corona-Pandemie gerät der globale Lastschiffsverkehr aufgrund von Lockdowns immer wieder aus den Fugen. Nach einem Streik der Belegschaft in Nordseehäfen nimmt der Stau der Frachter dort ein Rekordausmaß an. Das kann zu Lieferverzögerungen und höheren Importpreisen führen.

Die Zahl der errichteten Sozialwohnungen sank im Vergleich zum Vorjahr um gut 1.600 auf 21.468 Einheiten, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ unter Verweis auf eine Auswertung des Bundesbauministeriums.

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