Die geschäftsführende Regierung Bulgariens bemüht sich um Gaslieferungen von Gazprom, nachdem die Vorgängerregierung den bis Ende 2022 laufenden Vertrag durch Ablehnung von Rubelzahlungen zum Erliegen brachte.

Wegen der massiv gestiegenen Preise für Gas und Öl hat der staatliche kontrollierte russische Energiekonzern Gazprom seine Geschäftsergebnisse nach eigenen Angaben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres deutlich steigern können. Demnach erzielte Gazprom einen Rekordgewinn von 2,5 Billionen Rubel (umgerechnet € 41,63 Milliarden). 

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir (Grüne), hat den Deutschen vorgeworfen, sich falsch zu ernähren. „Wir sollten insgesamt weniger Fleisch essen und darauf achten, dass es von artgerecht gehaltenen Tieren kommt“, sagte er t-online.

Angesichts der drohenden Gasknappheit im Winter will die bayerische Staatsregierung auch bereits stillgelegte Holzöfen wieder aktivieren. Das Umweltministerium hat dazu eine entsprechende Vereinbarung mit dem Kaminkehrerhandwerk geschlossen.

Chinesische Regierungsbeamte kündigten den ersten landesweiten Dürrealarm seit 9 Jahren an. Viele Flüsse sind ausgetrocknet und es werden erhebliche Schäden aus der Landwirtschaft gemeldet.

Das italienisch-französische Energie-Konsortium ENI-Total habe die Entdeckung bei Forschungsarbeiten gemacht, teilte die zyprische Energieministerin Natasa Pileidou mit. Das Gasfeld soll der Ministerin zufolge rund 70 Milliarden Kubikmeter Erdgas guter Qualität enthalten. Italiens teilstaatlicher Energieversorger Eni sprach in einer Mitteilung von einem "wichtigen Fund" in 2287 Metern Tiefe, rund 160 Kilometer von der Küste Zyperns entfernt. Die italienische Zeitung "La Repubblica" sah darin eine wichtige Nachricht für Italiens Energiepolitik. Der Fund gebe aber auch den Ländern in Europa die Möglichkeit, sich von russischen Gas-Lieferungen unabhängig zu machen. Bis zum Beginn der Förderung dürfte aber noch ein Jahr vergehen. Bereits 2011 hatte die US-Firma Noble Energy bei Bohrungen weiter östlich des aktuellen Fundes große Erdgasfelder in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Zyperns entdeckt. Seither ist mit dem Nachbarland Türkei jedoch ein Streit um die Ausbeutung des Rohstoffs entbrannt. Zypern ist seit 1974 in einen griechisch-zyprischen Teil im Süden und einen türkisch-zyprischen Teil im Norden der Insel geteilt. Solange es keine Lösung der Zypernfrage gibt, sperrt sich Ankara gegen die Ausbeutung der Erdgasfelder und die Forschung nach weiteren Vorkommen.

Um die im Land wütende chronische Hyperinflation zu bekämpfen, hat Simbabwe neue Goldmünzen eingeführt, die seit gestern an die Bevölkerung verkauft werden sollen. Dies berichtet die Reserve Bank of Zimbabwe. Die Münzen wiegen eine Feinunze und bestehen aus 22 Karat Gold.

Laut der Zentralbank des Landes tragen die Goldmünzen den Namen Mosi-oa-Tunya und haben den Status eines "liquiden Vermögenswertes". Sie können in Bargeld umgewandelt, lokal und international gehandelt und für Transaktionen verwendet werden, heißt es. Gegen Bargeld eingetauscht werden können die Münzen allerdings erst, wenn sie mindestens 180 Tage lang gehalten wurden.
Der simbabwische Wirtschaftswissenschaftler Prosper Chitambara erklärte laut sky news dazu, die Regierung versuche, die hohe Nachfrage nach dem US-Dollar zu dämpfen, da dieser hohen Nachfrage einfach kein entsprechendes Angebot gegenüberstehe.
Die massive Inflation vernichtet die Ersparnisse der Bevölkerung, weshalb das Vertrauen in die Landeswährung, den Simbabwe-Dollar, extrem gelitten hat.         

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