Samstag, 13.04.2013

Die Gegenreaktion zum Thema "Baustopp von neuen Offshore-Windkraftprojekten" ließ nicht lange auf sich warten.

Am Samstag, den 06.04.2013 veröffentlichte ich einen Artikel mit der Überschrift: "Zum Schutz der Verbraucher vor steigenden Strompreisen, wird ein Stopp neuer Offshore-Windkraftprojekte gefordert."

Offensichtlich musste man nicht lange auf eine Gegenreaktion warten. In einer Analyse des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen heißt es: „Der Bau weit draußen und tief im Meer stellt sich immer mehr als ein ökonomischer und technologischer Irrläufer heraus“. 

Jetzt äußerte sich Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hy­dro­graphie zu diesem Thema und wies, wie nicht anders zu erwarten war, die Forderungen der Verbraucherschützer zurück, die der Meinung sind, dass solche Offshore-Windenergie-Projekte die Strompreise auch zukünftig weiter zum steigen bringen werden. Nach Meinung von Frau Breuch-Moritz ist die Kritik vollkommen überzogen und undifferenziert. Es würde eine große Zustimmung für den Bau Offshore-Windenergieanlagen bestehen.

Das glaube ich gerne, die Frage ist nur, wer hier welche Interessen vertritt. Selbstverständlich wird in der Offshore-Windenergie-Branche eine breite Zustimmung zu finden sein. Trotzdem meine ich, dass es unstrittig ist, dass ökologisch saubere Energie zukünftig benötigt wird. Diese muss allerdings bezahlbar sein.

Autor: Marc Philipp Brandl

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