Schon vor fast zwei Jahren musste der damalige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Pläne seiner Beamten zurückziehen, die vorsahen, den Strom für private Elektroautoladestationen und Wärmepumpen zu drosseln, wenn das Stromnetz zu überlasten droht.

„Spitzenglättung“ nannte Altmaier damals den geplanten Fernzugriff auf private Haushalte. Damit wollte er Spitzen beim Stromverbrauch glätten, um damit dem mangelnden Ausbau der Übertragungsnetze entgegenzuwirken. Das damals geplant Gesetz trat allerdings nicht in Kraft. Die Bundesnetzagentur hat dazu bereits erste Eckpunkte veröffentlicht und ein Konsultations-verfahren begonnen. Diese geplanten Regeln könnten zu Streit zwischen verschiedenen Interessengruppen führen und auch Unmut bei Nutzern von Elektroautos und Wärmepumpen verursachen. Die Mitarbeiter der Bundesnetzagentur haben bei der Vorstellung der Pläne auch keinen Hehl daraus gemacht, dass dies geplanten Regeln Nachteile für Verbraucher mit sich bringen werden.

Marktinformationen-Archiv