Die US-Bank JPMorgan Chase & Co. hat Verlagerungspläne entwickelt, sollte es in Deutschland zu einem Blackout kommen. Dann würden Geschäfte von Frankfurt in andere Länder Europas verlegt werden.

Bundeskanzler Scholz hatte zuvor gesagt, er glaube nicht, dass ein solches Szenario eintreten wird. Die US-amerikanische Wall-Street-Bank JPMorgan Chase & Co. hat nach Angaben der britischen Zeitung „Telegraph“ Pläne erarbeitet, im Fall eines möglichen Blackouts in Deutschland Banktätigkeiten von Frankfurt am Main nach London und andere europäische Länder zu verlagern. Diese Verlagerungen könnten jederzeit von jedem Standort zu jedem Standort erfolgen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise. Unter Umständen würde die Bank auch auf Notstromaggregate zurückgreifen, die den Bürobetrieb bei Stromausfällen für mehrere Tage garantieren.

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