Chinesische Regierungsbeamte kündigten den ersten landesweiten Dürrealarm seit 9 Jahren an. Viele Flüsse sind ausgetrocknet und es werden erhebliche Schäden aus der Landwirtschaft gemeldet.

Der Alarm wurde als „gelb“ eingestuft, was bedeutet, dass er nur zwei Kategorien von der gefährlichsten Warnstufe für Chinas Wettersystem entfernt ist. Nach Angaben chinesischen Medien sind mindestens 66 Flüsse in 34 Bezirken in der chinesischen Provinz Chongqing im Südwesten des Landes ausgetrocknet. Chinas Provinz Sichuan, die ebenfalls im Südwesten liegt, hat wochenlang unter einer unerbittlichen Hitzewelle gelitten. Die Behörden entsenden bereits Teams, um die Ernteschäden zu bewerten und den Landwirten eine mögliche Entschädigung für ihre Verluste aufgrund der Hitze zu zahlen. Zwar liegen Chinas wichtigste Mais- und Sojabohnen-Anbaugebiete hauptsächlich in den nördlichen Provinzen des Landes doch die Dürre richtet im Südwesten erhebliche Schäden an den dortigen Mais-, Sojabohnen- und Weizenbeständen bzw. Erntemengen an.

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