Die Welt könnte an der Schwelle zu einem Rohstoffkrieg stehen, da die Nationen weltweit weiterhin mit einer steigenden Nachfrage und einem sinkenden Angebot an wichtigen Basismetallen und kritischen Mineralien zu kämpfen haben.

In einem kürzlichen Interview mit Kitco News erklärte Robert Minter, Direktor für ETF-Anlagestrategie bei abrdn, dass Anleger einen gewissen Anteil an Gold als Kernbestandteil ihres Portfolios halten sollten. Er fügte jedoch hinzu, dass es jetzt auch an der Zeit sei, sich mit anderen Rohstoffen, insbesondere Basismetallen, einzudecken. Laut Minter zwingen unterbrochene Lieferketten viele Regierungen dazu, ihre eigene Lieferkette für wichtige Metalle und Mineralien aufzubauen. Mit der Verstaatlichung von Rohstoffen machen sich viele jedoch Sorgen, dass das Angebot nicht ausreiche, um die wachsende Nachfrage zu decken. Er meinte außerdem, dass dies zu einem Rohstoffkrieg führen könnte, wenn die Nationen den schwindenden Vorräten nachjagen. "Die Vorräte an Industriemetallen wie Kupfer sind so niedrig wie nie zuvor", sagte er. "Vielleicht haben wir genug Kupfer, um die derzeitige Nachfrage zu befriedigen, aber wir können keine nennenswerten Nachfrageüberraschungen bei den Industriemetallen verkraften."
"Die USA, Europa und China sind alle hinter denselben Metallen her, die für erneuerbare Energien verwendet werden, und es besteht die Sorge, dass es nicht genug Material für alle gibt", erklärte er. Laut Minter würden Anleger wieder in Basismetalle investieren, sobald klar wird, dass die USA eine Rezession vermeiden werden.

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