Der Bundesrechnungshof blickt mit großer Sorge auf die Lage des Staatshaushalts. Der Schuldenberg drohe bis Ende 2022 auf nahezu € 1,5 Billionen anzusteigen - 50 % mehr als vor der Corona-Krise.

Der Rechnungshof sieht die Finanzen des Bundes nach der Corona-Krise "in einem kritischen Zustand" - trotz jahrelanger Schwarzer Null im Haushalt. Der Bund habe seinen finanziellen Spielraum ausgereizt. Die Empfehlungen des Rechnungshofs kommen mitten hinein in die heiße Phase der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und FDP. Die Frage der Finanzierung gilt als eines der schwierigsten Themen in den Gesprächen. Die Empfehlungen des Rechnungshofs in Schlagzeilen: Kein Aufweichen der Schuldenbremse. Hoffen auf bessere Zeiten reicht nicht. Es ist Geld für alles und jeden da. 

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