Nach der Flutkatastrophe im Sommer in Deutschland und anderen EU-Staaten hat die EU-Kommission laut einem Zeitungsbericht Probleme, ihre in Aussicht gestellten Millionenhilfen zügig bereitzustellen.

Die in diesem Jahr verfügbaren Gelder seien bereits fast vollständig für Hilfen nach anderen Naturkatastrophen vergeben, heißt es in einem Schreiben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, aus dem die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitieren. Von der Leyen schrieb demnach von einer "unbefriedigenden Situation für die EU und ihre Bürger". Mit der zunehmenden Häufigkeit und Zerstörungskraft von Naturkatastrophen sei die Zahlungsfähigkeit in diesem Jahr eine Herausforderung, heißt es in dem Brief. Die Situation habe sich auch durch die Corona-Pandemie verschärft und die "Unzulänglichkeit der verfügbaren solidarischen Instrumente gezeigt". Kommentar: Was hat die Corona-Pandemie damit zu tun? Läuft eine Pandemie unter Natur-katastrophe? Und überhaupt: Außenminister Maas hat Afghanistan gerade 100 Mio. als Soforthilfe und 500 Mio. als langfristige Hilfe versprochen, die USA nur 43 Mio. und die reiche Schweiz 30 Mio. Wo hat Maas das Geld her, wenn nichts mehr da ist? Vielleicht sollte Deutschland die EU-Hilfe einfach von der nächsten „Beitragszahlung“ an die EU abziehen.

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