Die Corona-Krise hat die Sozialausgaben in Deutschland auf einen historischen Höchststand getrieben. Erstmals seit Gründung der Bundesrepublik lenkte der Staat mehr als ein Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung in Sozialleistungen.

In absoluten Zahlen waren das im vergangenen Jahr € 1,19 Billionen. Die sogenannte Sozialleistungsquote – ge­messen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) – lag mit 33,6 % um 2,8 Prozentpunkte höher als auf dem Höhepunkt der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009. Das zeigt der Entwurf des neuen Sozialberichts, den die Bundesregierung alle vier Jahre erstellt und der im Juli vom Bundeskabinett beschlossen werden soll. 

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