Japans Zentralbank will ihre Billiggeld-Politik künftig noch flexibler handhaben. Nach zweitägigen Beratungen entschied die Bank of Japan (BoJ) in ihrer letzten Sitzung, den Schwankungsspielraum für langfristige Staatsanleihen zu vergrößern: zwischen plus und minus 0,25 %.

Der Zehn-Jahres-Zinssatz solle bei etwa null % gehalten werden. Auch der kurzfristige Zins bleibe bei minus 0,1 %, aber man könne eine größere Schwankungsbreite bei den langfristigen Zinsen tolerieren. Damit verschafft sich die japanische Zentralbank mehr Spielraum bei dem Versuch, die durch die Corona-Pandemie schwer gebeutelte Wirtschaft des Landes anzukurbeln.

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