Wie das Internetportal Verivox berichtet, nimmt die PSD Bank Rhein-Ruhr ab sofort für Tagesgeldeinlagen von mehr als € 500.000 Negativzinsen in Höhe von minus 1 %. Für Guthaben von € 100.000 an würden minus 0,5 % berechnet.

Ein Zinssatz von minus 1 % ist der mit Abstand höchste Negativzins, den Verivox bei seinen fortlaufenden Recherchen je ermittelt hat, wie das Internetportal berichtet. Die Masse der Banken mit Negativzinsen orientiere sich am EZB-Einlagezins und berechne minus 0,5 %, vereinzelt würden auch minus 0,6 % ausgewiesen. Laut Medienberichten erhebt die Bank 1 Saar einen Negativzins von 0,75 %. Sie veröffentlicht diese Konditionen allerdings nicht online. Nach den Erhebungen von Verivox verlangen mittlerweile 277 Banken Negativzinsen von Privatkunden. Darunter seien 100 Institute, die Sparern deutlich weniger als € 100.000 Freibetrag einräumten. Aktuell sei die Dynamik dabei generell sehr groß: „Nahezu täglich führen weiter Banken Negativzinsen ein“, berichtet Verivox. Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH, kommentierte: „Der Trend zu Negativzinsen hat einen neuen Höhepunkt erreicht.“

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