Die nachlassende Sonnenaktivität macht sich in Form der häufigen arktischen und antarktischen Kaltluftausbrüche bemerkbar.

Neuseeland wurde im September von einer ausgedehnten Kaltfront heimgesucht. Der New Zealand Meteorological Service machte ein antarktisches Tiefdruckgebiet, das ungewöhnlich ausgedehnt und heftig war, für das sehr schlechte Wetter verantwortlich. Es wurde als bedeutendes Wettereignis eingestuft. Das National Institute for Water ans Atmospheric Research berichtet, daß in Teilen der Südinsel, die Temperaturen auf „frühlingshafte“ minus 20 °C gefallen waren begleitet von heftigen Schneefällen. Sogar bis auf Meereshöhe sank die Schneefallgrenze, was im Frühling äußerst ungewöhnlich ist. Australien wurde ebenfalls von einer Kaltfront heimgesucht mit viel Schnee und Kälte.