Trotz der dauerhaften Niedrigzinsen verlangt mehr als die Hälfte der Banken und Sparkassen von ihren Kunden nach wie vor über 10 % für kurzfristige Überziehungen auf dem Girokonto.

Das berichtet das ARD-Wirtschaftsmagazin "Plusminus" unter Berufung auf eine aktuelle Untersuchung von Finance Watch Deutschland (Bürgerbewegung Finanzwende). Bei einer Erhebung der Organisation bei über 1200 Geldinstituten mit 3400 Kontomodellen verlangten demnach 52 % der Banken mehr als 10 % Dispo-Zinsen.