Kupfer ist ein Legierungsbestandteil von Bronze und Messing. Es ist nach Eisen und Aluminium das Metall mit dem dritthöchsten Verbrauch.

Kein Wunder, schließlich besitzt es hervorragende Leitfähigkeit für elektrischen Strom (nur Silber besitzt eine höhere Leitfähigkeit), hohe Resistenz gegen jegliche Art von Korrosion und ist dazu noch leicht verformbar. Der rötlich schimmernde Werkstoff gehört zu den ältesten von Menschen genutzten Metallen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Kupfer als Anlagegut zu kaufen. Anleger sollten dabei beachten, dass der Kupferpreis täglichen Schwankungen ausgesetzt ist. Um größere Verluste zu vermeiden, sollte immer das aktuelle Marktgeschehen im Blick behalten werden. Aufgrund der großen Beliebtheit von Kupfer bieten zahlreiche Händler Trading-Produkte auf diesen Basiswert an. Etwa beim CFD-Handel kaufen Anleger – anders als beim direkten Kauf von Kupfer – nicht das eigentliche Produkt, sondern ein Derivat. Im Grunde handelt es sich bei dieser Form von Wertpapieren um eine Wette auf die Kursentwicklungen. Dabei partizipiert man direkt an der Entwicklung des Kupferpreises, besitzt das Metall aber nicht physisch. Ein interessanter Vorteil von CFDs ist, dass man Kupfer mit Hebel kaufen und auch shorten kann. Wer Kupfer als CFD kaufen möchte, muss einen CFD-Broker seiner Wahl nutzen. Der physische Kauf von Kupfer ist in Form von Barren sowie Anlagemünzen bei Bankhäusern, Metall- sowie Münzhändlern (z.B. Degussa, Geiger Edelmetalle, Kettner Edelmetalle oder Auruminvest) möglich. Die Münzen und Barren können online von zu Hause aus bestellt werden. Auf der Kostenseite ist zu beachten, dass auf die Notierungen selbst – anders als beim Edelmetall Gold – noch eine Mehrwertsteuer zu bezahlen ist. Zudem fallen bei einer Einlagerung bei Banken (Schließfächer) noch zusätzliche Kosten an.